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Schloss

In der zweiten Hälfte des 14.Jahrhunderts erbauten die Herren von Neuhaus in Telč eine gotische Burg, ein einfaches Gebäude in L-Form, das vor allem den Verteidigungscharakter hatte und durch einen Wall und einen Graben auch gegen die Stadt befestigt wurde. Seit 1550 hatte Zacharias von Neuhaus in Telč seinen dauerhaften Sitz und ließ die alte Burg umbauen und um neue Renaissancepaläste erweitern. Die erste Umbauphase wurde durch den Baumeister Leopold Esterreicher aus Slavonice geleitet. Aus dieser Zeit (1553) blieb der wertvolle Sgraffito-Schmuck z.B. im Kleinen Tafelsaal und in der Schatzkammer, erhalten, weitere Arbeiten fanden unter der Aufsicht italienischer Künstler statt, die von Zacharias nach seiner Reise nach Italien, bei der er durch die Renaissancekunst stark beeinflusst wurde, nach Telč eingeladen wurden.

Vysočina Museum

Die Museum in Telč gehört zu den ältesten Museen im südwestlichen Mähren. Im Jahr 2016 wird das 130-jährige Jubiläum der Gründung des Museums in Telč gefeiert. Es wurde 1886 vor alle dank dem Professor der oberen Landesrealschule in Telč Jaroslav Janoušek errichtet. Sein wichtiger Helfer und Mitarbeiter war Jan Beringer, ein Kollege von der Realschule. Seit 1897 arbeitete der Musealverein in Telč, der auf Initiative des Direktors der Realschule, Karel Jaroslav Maška - des weltberühmten Paläontologen und Archäologen - gegründet wurde, mit dem Museum zusammen. Das Ziel war es ein nicht nur Dokumentationszentrum sondern auch ein regionales heimatkundliches und Volksbildungszentrum des südwestlichen Mährens zu errichten. Das Museum erfüllte später die Aufgabe einer Sammler- und Präsentationsstelle.

Das unterirdische Telč

Nicht nur unterhalb der meisten Häuser auf dem Zacharias-von-Neuhaus-Platz, sondern auch unterhalb eines Teiles der Schlossanlage würden Sie mittelalterliche Keller finden. Einzelne, teilweise zweigeschossige Keller wurden durch ein Labyrinth von Gängen miteinander verbunden; ein Teil von Ihnen mit der Gesamtlänge von 150 Meter ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Die winkligen Katakomben von Telč dienten einst zumeist als Lagerbereiche. Manchmal wurden diese auch der letzte Unterschlupf der Telčer Bürger vor Feinden. Viele von ihnen sind daher mit Legenden umwoben. Im Untergrund der Stadt Telč besteht die Möglichkeit, mittels einer interaktiven Ausstellung in den geheimnisvollen Kellergewölben die interessanten Fakten aus der Stadtgeschichte kennen zu lernen.

Das Haus von Telč

Seit dem Sommer 2006 kann man in der Dauerausstellung im Haus Nr. 31 auf dem Zacharias-von-Neuhaus-Platz nicht nur das altertümliche Kellergewölbe des bürgerlichen Hauses (ähnlich wie bei allen anderen Häusern am Platz) mit romanischen Elementen bewundern, sondern auch mit Keramik-Kobolden schön fürchten, die im Keller mit ihren Geschichten aus dem alten Telč auf Besucher warten.

Museum der Technik

Im historischen Gebäude des ehemaligen Dampfsägewerks in der Nähe des zentralen Parkplatzes wurde eine Sammlung der historischen Technik eröffnet. Im Museum können Sie historische Kraftfahrzeuge, Motorräder, Fahrräder, Rundfunkgeräte, Telefongeräte, Öfen, Elektrogeräte, Möbel, Feuerwehrtechnik und eine Sammlung stationärer Motoren bewunden.

Kirchen und Türme

Die Pfarrkirche St. Jakob mit einem mächtigen, 60 m hohen Turm, wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut. Der Kirche gehört der fast 60 Meter hohe Turm an, auf dessen Spitze 40 Stein- und 105 Holzstufen führen. Die ursprünglich jesuitische Namen-Jesu-Kirche, gegründet von der Gräfin Franziska von Slavata, wurde im Jahr 1667 fertig gestellt. Die Heilig-Geist-Kirche wurde an Stelle der früheren romanischen Kirche, dem Turm dicht anliegend, erbaut. Der spätromanische Turm des Heiligen Geistes ist das älteste erhaltene Baudenkmal in Telč.

Zugänge zur Stadt

Unteres Tor (auch Kleines Tor genannt) ist ein Teil der Stadtbefestigung und knüpft an das Schloss baulich an. Es stammt aus dem Jahr 1579, als das Schloss umgebaut wurde. Vor dem ursprünglichen, tiefer gelegenen gotischen Tor war ein von einer Klappbrücke überwölbter Wassergraben. Durch den Unteren Tor verlässt man die Stadt über den Damm des Štěpnický-Teiches zum zentralen Parkplatz. Das Obere (oder auch Große) Tor bestand aus zwei Einfahrtoren auf beiden Seiten des Wassergrabens. Das äußere Tor blieb bis heute erhalten, es besteht aus einem eingeschossigen Gebäude aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts und ist mit Sgraffito geschmückt. Oberhalb der Mitte der Durchfahrt befindet sich eine fünfblättrige Rose mit der Jahreszahl 1629, die sich wahrscheinlich auf die Zeit der Renovierung der Stadtmauer bezieht.

Burg Roštejn

Die gut erhaltene spätgotische Burg, die sich am felsigen Hügel 677 m über dem Meer in den romantischen Wäldern beim Dorf Doupě erhebt, wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch die Herren von Neuhaus erbaut. In den 70-er Jahren des 16. Jahrhunderts ließ Zacharias von Neuhaus die Burg im Geist der Renaissance zu einer Jagdburg mit einem ausgedehnten Wildgehege in der nahen Umgebung umbauen. Die nächsten Besitzer waren die Slawata von Koschumberg, die Grafen von Liechtenstein-Kastelkorn und Podstatzky-Lichtenstein. Heute ist die Burg im Besitz der Region Vysočina und wird durch das Vysočina-Museum in Jihlava verwaltet.

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